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Über die Mitralinsuffizienz

Mitralklappeninsuffizienz oder kurz Mitralinsuffizienz (MI) ist eine Erkrankung, die eine der Herzklappen betrifft – die Mitralklappe. Die Herzklappen kontrollieren den Blutfluss durch die vier Kammern des Herzens. Jede Klappe besteht aus feinen, aber stabilen Gewebesegeln. Während Blut durch die vier Kammern des Herzens strömt, öffnen und schließen sich die Klappen, damit das Blut in die richtige Richtung fließt.



Die Mitralklappe befindet sich zwischen den beiden linken Herzkammern (Vorhof und Hauptkammer) und dient dort als Ventil: Sie sorgt dafür, dass das Blut während eines normalen Herzschlags vorwärts durch das Herz fließt. Wenn die Mitralklappe nicht vollständig schließt, fließt Blut zurück in die entgegengesetzte Richtung, also zurück in den Vorhof. Dieser Rückfluss wird als Mitralinsuffizienz* (MI) bezeichnet.

*Insuffizienz (Gegensatz von lat. sufficere ‚genügen’) bedeutet Unzulänglichkeit, Unfähigkeit oder Schwäche

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